Georg Forster 1754 – 1794

Weltumsegler – Naturforscher – Essayist – Reiseschriftsteller – Demokrat

Die Georg-Forster-Gesellschaft wurde 1989 in Kassel gegründet. Zu ihren Aufgaben gehört es, die ungeheure Breite von Forsters wissenschaftlichen Interessen, seine aufklärerische Tätigkeit und vor allem sein Werk als Kulturvermittler im öffentlichen Bewusstsein zu vermitteln.

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Georg-Forster-Symposium Wörlitz

Am 04.05.2019 findet im Schloss Wörlitz ein Symposium begleitend zur Dauerausstellung „Rückkehr ins Licht: Georg Forster und die Wörlitzer Südsee-Sammlung“ statt.

Call for Paper
Antworten auf die derzeit vehement geführten Debatten über koloniales Unrecht und einen angemessenen Umgang mit dem sogenannten kolonialen Erbe können nur in Kooperation mit Vertretern der vom Kolonialismus betroffenen Regionen gefunden werden.
Am 5. 5. 2019 wird in Schloss Wörlitz mit der Präsentation der ethnografischen Objekte der Wörlitzer Forster-Sammlung unter dem Titel „Rückkehr ins Licht” die erste gesamtdeutsche Georg-Forster-Dauerausstellung komplettiert.
Aus diesem Anlass laden die Kulturstiftung Dessau/Wörlitz und die Georg-Forster-Gesellschaft am 4. 5. 2019 zu einem Forster-Symposium in Wörlitz ein. Die Tagung setzt die Zusammenarbeit der Kulturstiftung Dessau/Wörlitz mit der Projektgruppe „Ancient – Futures” der University of Auckland fort, die sich unter der Leitung von Phyllis Herda mit Tongas Kulturerbe des 18. und frühen 19. Jahrhunderts beschäftigt.
Teilnehmen werden u.a. Kulturwissenschaftler, Cook- und Forster-Experten aus Tonga und Neuseeland, Maori-Künstler sowie Billie Lythberg, die eine Serie zu den first encounters für Maori-TV realisiert hat.

Alle Interessierten, die mit Vorträgen zu diesem Thema beitragen möchten, sind herzlich eingeladen, Themenvorschläge bis zum 31. März 2019 an Prof. Stefan Greif (greif@uni-kassel.de) zu senden.

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Georg-Forster-Kolloquium

Am 01./02. November 2019 findet wieder ein Kolloquium der Forster-Gesellschaft in Kassel statt. Das Thema lautet “Briefkultur der Spätaufklärung”.

Call for Paper
Das 18. Jahrhundert gilt als Zeitalter des Briefs. Im Medium des Briefs werden traditionelle Mitteilungsweisen in private und öffentliche Kunstformen verwandelt, in denen sich die europäische Aufklärungsgesellschaft spiegelt. An der Briefkultur der Spätaufklärung, die im Bewusstsein englischer, französischer und deutscher Stilideale höchste Ausdrucksmöglichkeiten entfaltet, hat auch Georg Forster seinen Anteil. Wie schon seine frühe Rezeptionsgeschichte belegt, gehört er zweifellos zu den Klassikern der Briefliteratur.
Im Rahmen unseres Kolloquiums möchten wir das ganze Spektrum der spätaufklärerischen Briefkultur unter möglichst vielfältigen Gesichtspunkten in den Blick nehmen.
Bitte senden Sie Ihre Themenvorschläge an Herrn Prof. Stefan Greif (greif@uni-kassel.de).